BibCamp³ – Hannover, 7.-8. Mai 2010

BibCamp³ — Dein Beitrag ist gefragt!

11. Oktober 2009 · 3 Kommentare

Du willst zum BibCamp (Siehe auch “Was ist ein BibCamp”?) kommen, und dir brennt etwas unter den Nägeln? Was oder wie Bibliothek, Informationsvermittung oder Wissenschaft im Web stattfinden könnte oder sollte? Dann schreib’ es in einem Beitrag für dieses Weblog hier auf! (Kontakt: Christian Hauschke – ch@infobib.de oder Lambert Heller – lh@wikify.org)

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Benutzung X.0 in Lizenzen

4. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Mein Name ist Markus Brammer, ich bin befasst mit Lizenzangelegenheiten der überregionalen Literaturversorgung bei der TIB (siehe dazu u.a. Angebote im GetInfo-Portal bzw.  Nationallizenzen), außerdem im Kooperationsbüro von TIB, ZB MED und ZBW (Goportis-Lizenzen). Werden unsere Kunden in Zukunft das WWW noch benutzen? Wird der Fern- Zugriff auf Publikationen im wesentlichen über andere Zugänge – wie Apps auf dem iphone, ipad oder Geräten mit Android-Betriebssystem – erfolgen? Welche Arten der Benutzung werden relevant? Wie erfolgt die Zusammenarbeit unter Studierenden und Wissenschaftlern, welche Lösungen werden angeboten und genutzt? Mich interessiert, welche Benutzungsarten nachgefragt werden, um zu versuchen, dies vorausschauend in den Lizenzverträgen mit Verlagen zu berücksichtigen. Nur diejenigen Benutzungsarten,  die z.B. in den Nationallizenzen mit Verlagen erfasst sind, werden bei der Benutzung der betreffenden Nationallizenz auf  Dauer möglich sein, es sei denn, es gelingt eine spätere Änderung des Lizenzvertrags. Begriffe wie “Web 2.0″ bringen in Lizenzen nichts, es bedarf einer umfassenden Formulierung, dazu ist das Verständnis der Nutzeranforderungen unerlässlich.

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Linked Data — bessere Sucherfahrung und Kombination mit anderen Daten im Web

1. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Mein Name ist Patrick Danowski, ich arbeite als Emerging Technologies Librarian am CERN. Besonders interesse mich derzeit inwiefern sich Semantische Technologien in Bibliotheken praktisch einsetzen lassen. Wie lässt sich die Sucherfahrung für Benutzer durch Linked Data verbessern, welche Vorteile können sich ergeben? In diesem Zusammenhang steht auch die Frage: Mit welchen im Web existierenden Daten lassen sich unsere Daten sinnvoll kombinieren? Als dritte Frage stellt sich, wie sich vorhandene Web 2.0 Dienste wie RSS Feeds mit neuen Büchern oder Tagging sinnvoll mit dem Semantic Web oder auch Linked Data kombinieren oder erweitern lassen.

Aber auch die Anpassung von Webseiten für mobile Endgeräte ist nach wie vor ein Thema für mich.

Mehr von und über Patrick Danowski in seinem Weblog Bibliothek 2.0 und mehr.

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Denn wir wissen nicht was sie wollen

11. Januar 2010 · 1 Kommentar

Mein Name ist Margret Plank und ich bin Referentin für Informationskomptenz an der TIB / UB.

Kommt euch das bekannt vor:  Ihr entwickelt Services, Schulungen und Lernmaterialien aber das Interesse der Nutzer ist eher gering. Woran liegt es? Haben wir vielleicht die Bedürfnisse der NutzerInnen nicht genügend berücksichtigt und sehen die Welt zu bibliothekszentrisch?

Die NutzerInnen im Mittelpunkt
User Experience Design ist eine Vorgehensweise, die die Nutzenden und deren Anforderungen, Ziele und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es

- die NutzerInnen in ihren Kapazitäten und Anforderungen zu respektieren
- die NutzerInnen bei der Erfüllung ihrer Ziele und Aufgaben zu unterstützen
- die Situation in der sich die NutzerInnen befinden zu berücksichtigen
- die Umwelt in der die Interaktion stattfindet zu berücksichtigen

Ich würde gern gemeinsam mit Euch Kriterien, Konzepte und Instrumente zur Evaluierung der Nutzerbedürfnisse in Bibliotheken erarbeiten.
Schon mal ein paar Ideen zum Weiterspinnen:

1) Walk a mile in user shoes
2) Fokusgruppen
3) Online-Fragebögen

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BibCamp³ ist nicht nur für Bibliothekare!

2. Januar 2010 · 1 Kommentar

Mein Name ist Martin Fenner und ich arbeite an der Medizinischen Hochschule Hannover als Arzt und Wissenschaftler. Seit 2 1/2 Jahren schreibe ich außerdem regelmäßig Beiträge in meinem (englischsprachigen) Blog Gobbledygook. Regelmäßige Themen in meinem Blog sind das wissenschaftliche Publizieren in Zeiten von Web 2.0. Mich interessieren neue Technologien, die die Arbeit für den Autor vereinfachen, und habe z.B. wiederholt über neue Literaturverwaltungsprogramme für Wissenschaftler geschrieben (Zotero, Mendeley, CiteULike, u.a.). Ein weiteres wiederkehrendes Thema ist Open Access, wobei die Perspektive für den Wissenschaftler als Autor oder Leser häufig eine andere ist als z.B. für die Bibliothek oder die Institution. Ich war außerdem Mitorganisator der Konferenz Science Online London 2009, und wir wollen die Konferenz im Sommer 2010 wiederholen.

Für mich ist das BibCamp eine wunderbare Möglichkeit, mich zu vielen der o.g. Themen persönlich auszutauschen. Meine bisherige Erfahrung mit dem BarCamp-Format war dabei sehr positiv, es kam zu unerwarteten aber spannenden Diskussionen. Und viele der Themen, die Bibliothekare beschäftigen, gehen mir genauso durch den Kopf, verschiedene Perspektiven können die Diskussion dabei nur bereichern.

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Mit den Nutzern zusammen Neues entwickeln

2. November 2009 · 1 Kommentar

Ich bin Silvia Czerwinski und Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin. Zur Zeit habe ich an der Uni Göttingen einen Lehrauftrag zu Literaturverwaltung und Wissensmanagement.

Für mich ist das Bibcamp ein Forum von Personen, die nah an den Trends von morgen sind. Kennen Sie z.B. den Horizon-Report? Hier treffen Sie die Menschen, die ihn umsetzen werden! Dies geschieht durch eine positive Einstellung zum Spielen und den Mut, Neues auszuprobieren und kritisch zu hinterfragen. Deswegen werde ich auch beim nächsten Bibcamp wieder dabei sein.

Mich interessiert dabei nicht nur die technische Seite, sondern vor allem die Frage, wie eine der Grundideen von der “Bibliothek 2.0″ realisiert werden kann, nämlich die radikale Hinwendung zum Nutzer und seinen Bedürfnissen. Viel wird über den Wandel des wissenschaftlichen Arbeitens und der Art, wie Wissen generiert wird, geredet und publiziert. Nur wenige Bibliotheken und Projekte sind jedoch an einer lokalen Nutzerforschung interessiert bzw. daran, ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Nutzer evaluieren zu lassen. Wie können Bibliothekare dazu gebracht werden, keine Angst mehr vor den Nutzern zu haben, sondern sie ohne “narzisstische Kränkung” als gleichwertige Partner mit eigenen Kompetenzen anzusehen? Wünschen sich die Nutzer tatsächlich so Unterschiedliches wie ein qualitativ hochwertiges Metadatenmanagement, eine ausgeklügelte Suchmaschine, eine gemütliche, konzentrierte Lernumgebung und die sofortige Lieferung der Informationen auf das eigene Endgerät? Und wenn ja, wie können Bibliotheken dies in Interaktion mit den Nutzern verwirklichen?

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Linked Data und Analyse der Wissenschaftskultur

2. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Mein Name ist Adrian Pohl und ich arbeite als Assistent der Dienststellenleitung am Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz).

Lambert Heller und Joachim Neubert haben schon die Punkte angesprochen, die auch mir am wichtigsten sind: Linked Open Data und konkrete Praxiserfahrungen mit Semantic-Web-Technologien auf der einen und auch Projekten zur Freigabe von Metadaten auf der anderen Seite.

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Linked Data – Projekterfahrungen

26. Oktober 2009 · 2 Kommentare

Mein Name ist Joachim Neubert, ich arbeite als Softwareentwickler für die ZBW am Standort Hamburg. Ein halbes Jahr nach der Fachtagung “Semantic Web in Bibliotheken” (am 24./25.11.09 in Köln) würde ich das Bibcamp gerne nutzen, um Erfahrungen zusammenzutragen und auszutauschen: Wo haben sich Linked-Data-Ansätze entwickelt, welche Schwierigkeiten waren (oder sind noch) dabei zu überwinden, welche Projekte sind “in der Pipeline”? – Und natürlich passt das sehr gut zum Aufruf von Lambert “Bibliotheken zu Knotenpunkten im neuen Daten-Web machen”. Neben dem Publizieren sollten wir dabei übrigens auch die Nutzung von Linked Data in den Blick nehmen.

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Postkarten fürs BibCamp³ auf freier Wildbahn

20. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Untenstehendes Bild habe ich gerade bei Flickr gefunden: Die ersten Werbepostkarten fürs BibCamp³ auf freier Wildbahn, hier bei der LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse vergangene Woche. Es wird demnächst eine zweite, grafisch verbesserte Auflage der Postkarte geben — wer sich jetzt noch ein paar Exemplare der ersten Auflage sichern will, sollte uns rasch eine E-Mail schicken.

Bibcamp3

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Effiziente Kommunikation

19. Oktober 2009 · 2 Kommentare

Ich bin Michael Schaarwächter und seit 1991 in der Bibliothek der TU Dortmund für EDV zuständig. Seit 1991 interessieren mich die Möglichkeiten, die einem mit elektronischer Kommunikation offen stehen. Anfang der Neunziger gehörten wir zu den ersten, die E-Mail einsetzten, schon Mitte der Neunziger konnten einige Projekte mit entfernten Partnern dank elektronischer Kommunikation abgewickelt werden.

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Wie machen wir die Bibliotheken wieder sichtbar?

14. Oktober 2009 · 2 Kommentare

Mein Name ist Julia Bergmann und ich bin Mitglied der Zukunftswerkstatt und freiberufliche Trainerin für Informationskompetenz.

Ein Thema was mich stark beschäftigt ist, wie wir Bibliotheken aus ihrem virtuellen Schattendasein holen können. Wie schaffen wir es, daß wir bei Google Inhalte aus unseren Katalogen und Datenbanken neben denen von Amazon bei der Suche erscheinen. Ein Thema, was ja auch Lambert schon thematisiert hat.

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