Archiv der Kategorie: Themen

Linked Data — bessere Sucherfahrung und Kombination mit anderen Daten im Web

Mein Name ist Patrick Danowski, ich arbeite als Emerging Technologies Librarian am CERN. Besonders interesse mich derzeit inwiefern sich Semantische Technologien in Bibliotheken praktisch einsetzen lassen. Wie lässt sich die Sucherfahrung für Benutzer durch Linked Data verbessern, welche Vorteile können sich ergeben? In diesem Zusammenhang steht auch die Frage: Mit welchen im Web existierenden Daten lassen sich unsere Daten sinnvoll kombinieren? Als dritte Frage stellt sich, wie sich vorhandene Web 2.0 Dienste wie RSS Feeds mit neuen Büchern oder Tagging sinnvoll mit dem Semantic Web oder auch Linked Data kombinieren oder erweitern lassen.

Aber auch die Anpassung von Webseiten für mobile Endgeräte ist nach wie vor ein Thema für mich.

Mehr von und über Patrick Danowski in seinem Weblog Bibliothek 2.0 und mehr.

Denn wir wissen nicht was sie wollen

Mein Name ist Margret Plank und ich bin Referentin für Informationskomptenz an der TIB / UB.

Kommt euch das bekannt vor:  Ihr entwickelt Services, Schulungen und Lernmaterialien aber das Interesse der Nutzer ist eher gering. Woran liegt es? Haben wir vielleicht die Bedürfnisse der NutzerInnen nicht genügend berücksichtigt und sehen die Welt zu bibliothekszentrisch?

Die NutzerInnen im Mittelpunkt
User Experience Design ist eine Vorgehensweise, die die Nutzenden und deren Anforderungen, Ziele und Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es

- die NutzerInnen in ihren Kapazitäten und Anforderungen zu respektieren
– die NutzerInnen bei der Erfüllung ihrer Ziele und Aufgaben zu unterstützen
– die Situation in der sich die NutzerInnen befinden zu berücksichtigen
– die Umwelt in der die Interaktion stattfindet zu berücksichtigen

Ich würde gern gemeinsam mit Euch Kriterien, Konzepte und Instrumente zur Evaluierung der Nutzerbedürfnisse in Bibliotheken erarbeiten.
Schon mal ein paar Ideen zum Weiterspinnen:

1) Walk a mile in user shoes
2) Fokusgruppen
3) Online-Fragebögen

Mit den Nutzern zusammen Neues entwickeln

Ich bin Silvia Czerwinski und Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin. Zur Zeit habe ich an der Uni Göttingen einen Lehrauftrag zu Literaturverwaltung und Wissensmanagement.

Für mich ist das Bibcamp ein Forum von Personen, die nah an den Trends von morgen sind. Kennen Sie z.B. den Horizon-Report? Hier treffen Sie die Menschen, die ihn umsetzen werden! Dies geschieht durch eine positive Einstellung zum Spielen und den Mut, Neues auszuprobieren und kritisch zu hinterfragen. Deswegen werde ich auch beim nächsten Bibcamp wieder dabei sein.

Mich interessiert dabei nicht nur die technische Seite, sondern vor allem die Frage, wie eine der Grundideen von der “Bibliothek 2.0″ realisiert werden kann, nämlich die radikale Hinwendung zum Nutzer und seinen Bedürfnissen. Viel wird über den Wandel des wissenschaftlichen Arbeitens und der Art, wie Wissen generiert wird, geredet und publiziert. Nur wenige Bibliotheken und Projekte sind jedoch an einer lokalen Nutzerforschung interessiert bzw. daran, ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Nutzer evaluieren zu lassen. Wie können Bibliothekare dazu gebracht werden, keine Angst mehr vor den Nutzern zu haben, sondern sie ohne “narzisstische Kränkung” als gleichwertige Partner mit eigenen Kompetenzen anzusehen? Wünschen sich die Nutzer tatsächlich so Unterschiedliches wie ein qualitativ hochwertiges Metadatenmanagement, eine ausgeklügelte Suchmaschine, eine gemütliche, konzentrierte Lernumgebung und die sofortige Lieferung der Informationen auf das eigene Endgerät? Und wenn ja, wie können Bibliotheken dies in Interaktion mit den Nutzern verwirklichen?

Linked Data und Analyse der Wissenschaftskultur

Mein Name ist Adrian Pohl und ich arbeite als Assistent der Dienststellenleitung am Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz).

Lambert Heller und Joachim Neubert haben schon die Punkte angesprochen, die auch mir am wichtigsten sind: Linked Open Data und konkrete Praxiserfahrungen mit Semantic-Web-Technologien auf der einen und auch Projekten zur Freigabe von Metadaten auf der anderen Seite.

Weiterlesen

Linked Data – Projekterfahrungen

Mein Name ist Joachim Neubert, ich arbeite als Softwareentwickler für die ZBW am Standort Hamburg. Ein halbes Jahr nach der Fachtagung “Semantic Web in Bibliotheken” (am 24./25.11.09 in Köln) würde ich das Bibcamp gerne nutzen, um Erfahrungen zusammenzutragen und auszutauschen: Wo haben sich Linked-Data-Ansätze entwickelt, welche Schwierigkeiten waren (oder sind noch) dabei zu überwinden, welche Projekte sind “in der Pipeline”? – Und natürlich passt das sehr gut zum Aufruf von Lambert “Bibliotheken zu Knotenpunkten im neuen Daten-Web machen”. Neben dem Publizieren sollten wir dabei übrigens auch die Nutzung von Linked Data in den Blick nehmen.

Effiziente Kommunikation

Ich bin Michael Schaarwächter und seit 1991 in der Bibliothek der TU Dortmund für EDV zuständig. Seit 1991 interessieren mich die Möglichkeiten, die einem mit elektronischer Kommunikation offen stehen. Anfang der Neunziger gehörten wir zu den ersten, die E-Mail einsetzten, schon Mitte der Neunziger konnten einige Projekte mit entfernten Partnern dank elektronischer Kommunikation abgewickelt werden.

Weiterlesen

Wie machen wir die Bibliotheken wieder sichtbar?

Mein Name ist Julia Bergmann und ich bin Mitglied der Zukunftswerkstatt und freiberufliche Trainerin für Informationskompetenz.

Ein Thema was mich stark beschäftigt ist, wie wir Bibliotheken aus ihrem virtuellen Schattendasein holen können. Wie schaffen wir es, daß wir bei Google Inhalte aus unseren Katalogen und Datenbanken neben denen von Amazon bei der Suche erscheinen. Ein Thema, was ja auch Lambert schon thematisiert hat.

Weiterlesen

Öffungszeiten 24/7

Ich bin Susanne Drauz, arbeite als Juristin bei der Fleischmann Software Vertriebs GmbH und als Ehrenamtliche in der Schulmediothek des Dietrich Bonhoeffer Gymnasiums in Schweich bei Trier. Dort bin ich verantwortlich für alles “rund um den Katalog”. Wir verwalten über unsere Software nicht nur die klassischen Medien, sondern packen auch die Internetadressen mit rein, die zu unseren Sondersammelgebieten gehören. Wir bieten virtuelle Handapparate für Projekte, durchforsten kostenlose Angebote wie PaperC und binden diese Angebote mit ein… und und und – Anregungen dringend gewünscht.

Mein Schmuckstück ist hier zu besichtigen http://schweich.iopac.de – ich selbst auf dem BibCamp.

Auch Bibliothekare brauchen moderne Hilfsmittel für ihre Arbeit

Ich bin Bernhard Tempel und arbeite seit Ende 2002 als Ausbildungsleiter und Fachreferent für Mathematik und Informatik bei der TIB/UB Hannover. Neben der Tätigkeit als Bibliothekar habe ich stets die Perspektive des Benutzers (nicht nicht nur der ‘eigenen’ Bibliothek, und lieber als ‘Benutzer’ denn als ‘Kunde’) bewahrt und damit mal heitere, mal qualvolle Schizophrenie gepflegt. Bei Bibliothek 2.0 bin ich noch nicht angekommen, wenn es schon für Bibliothek 1.314159265359… reicht, wäre ich näherungsweise zufrieden. Weiterlesen

Internetsuche und Tools

Ich bin Friedhelm Rump, arbeite an der Bibliothek der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, blogge  gelegentlich im Veterinary Library and Development Blog und werde zum BibCamp3 gehen. Dort erwarte ich regen Austausch zu den im Titel genannten Themen, s. a. meine Seite WEB CROPS WEEKLY , und darüber hinaus.