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Tschüß, auf Wiedersehen, und: Befragungs-Ergebnisse

Zunächst einmal heißt es Abschied nehmen.

Wir möchten uns als Vor-Ort-Team noch einmal herzlich bei allen bedanken, die am BibCamp³ teilgenommen oder es aus der Ferne interessiert verfolgt haben. Das BibCamp diente nicht dem Renommee eines Verbandes, einer Hochschule, einer Bibliothek o.ä., sondern es war das Event einer Community, deren gemeinsamer Nenner das engagierte Interesse an bestimmten (un)bibliothekarischen Themen und Entwicklungen ist.

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Hoher Rücklauf von Fragebögen zur Evaluation des BibCamps

Vielen Dank den vielen BibCamperInnen, die den Fragebogen digital oder auf Papier ausgefüllt haben! Es wurde ein Rücklauf von 81% erzielt — wer sich schon mal ein bißchen mit solchen Methoden beschäftigt hat, weiß, daß das eine Traumquote ist! Ergebnisse der Auswertung selbstverständlich demnächst auf diesem Kanal, stay tuned.

Die Selbst-Dokumentation des BibCamps läuft…

Wir können und sollten von all den Diskussionen und Ideen des BibCamps auch später noch profitieren. Wir, das sind die Teilnehmenden selbst, spätere BibCamps, aber auch die ganze bibliothekarische & hackerische Öffentlichkeit. Um dies zu ermöglichen sollten wir dokumentieren, was wir gemacht haben und was herausgekommen ist — so der Tenor der Abschlußdiskussion des BibCamps.

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Etwas ins BibCamp einbringen — wie geht das?

Es hatte immer wieder Fragen diesbezüglich gegeben — daher nun eine kurze Bedienungsanleitung für alle, die sich bzw. etwas fürs BibCamp vorbereiten wollen!

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H*rst Biblios, Maskottchen des BibCamps

Hallo mein Name ist H*rst Biblios und ich bin das Maskottchen des BibCamps. Ich interessiere mich besonders für Vernetzung, natürlich vor allem aller Teilnehmenden untereinander. Außerdem bin ich ein Autogrammjäger und habe schon Unterschriften von Teilnehmern zweier BibCamps auf mir versammelt, und ich hoffe das auch in diesem Jahr viele neue hinzukommen — von denen, die noch auf keinem BibCamp waren.

Man hat mir gesagt, daß man mich ausgewählt hat, weil Google am Anfang, wenn man nach BibCamp gesucht hatte, immer zurückgab: “Meinten Sie Bibercamp?”. Heute passiert das nicht mehr, denn inzwischen weiß auch Google (zumindest die Suchmaschine, nicht unbedingt die Firma) daß es auch ein BibCamp gibt.

Ideensammlung zu Sessions im Bibcamp-Wiki

Update, auf mehrfache Nachfrage: Bitte keine Session-Ideen auf der Wikiseite mit der Session-Übersichtstabelle eintragen, sondern einfach neue Wiki-Seiten anlegen! (Der Link unten ist jetzt entsprechend korrigiert.)

In weniger als zwei Wochen ist es soweit und das mittlerweile dritte BibCamp startet. Die Struktur eines BarCamps besteht zunächst einmal daraus, keine Struktur zu haben. Das bedeutet, dass sich die einzelnen Sessions erst vor Ort ergeben. Trotzdem hat es sich als sinnvoll erwiesen, vorher mögliche Ideen und Vorschläge zu sammeln – bspw. neue Projekte und Dienste oder Themen, die akut unter den Nägeln brennen.

Wir haben hier im Blog  ja schon so einiges gesammelt. Zusätzlich gibt es nun die Möglichkeit, sich im Bibcamp-Wiki einzutragen. Frei nach dem Motto: Alles kann – nichts muss!

Bibcamp-Banner für Blogs & Co

Bibcamp-Besuchern und -Freunden möchten wir die Möglichkeit nicht verwehren, sich öffentlich zum Bibcamp zu bekennen. Neben unserem Twibbon haben wir daher ab sofort auch ein paar Buttons für Blogs oder andere Webseiten im Angebot. Einfach den Quellcode neben dem gewünschten Button kopieren und in die eigene Webseite einfügen!

<a href="http://bibcamp.de" ><img src="http://bibcamp.files.wordpress.com/2010/03/bibcamp_hochformat_160x.png" alt="Bibcamp 2010"/></a>
<a href="http://bibcamp.de" ><img src="http://bibcamp.files.wordpress.com/2010/03/bibcamp_quadratisch_125x.png" alt="Bibcamp 2010"/></a>
<a href="http://bibcamp.de" ><img src="http://bibcamp.files.wordpress.com/2010/03/bibcamp_quadratisch_100x.png" alt="Bibcamp 2010"/></a>

Dialog mit Nutzern via Facebook & Co

Hallo zusammen, mein Name ist Martin Kramer und ich arbeite in der
Mediothek Krefeld. Neben vielem anderem betreue ich dort den
Facebook-Auftritt. In diesem Zusammenhang würde mich beim BibCamp natürlich besonders der Erfahrungsaustausch mit anderen Bibliotheksmenschen interessieren, welche auch Facebook nutzen.

Ich denke, es ist wichtig, mehr Interaktivität in die Beziehung Bibliothek – Nutzer zu bringen. Auf den klassischen, statischen Homepages öffentlicher Bibliotheken kann der Leser meist nur passiv Informationen abrufen. Mit Plattformen wie Facebook kann ein Dialog stattfinden und ich denke, das da beide Seiten etwas von haben.

Nach meinen sehr positiven Erfahrungen 2009 in Stuttgart, freue ich
mich schon wahnsinnig auf das BibCamp 2010.

BibCamp³ ist nicht nur für Bibliothekare!

Mein Name ist Martin Fenner und ich arbeite an der Medizinischen Hochschule Hannover als Arzt und Wissenschaftler. Seit 2 1/2 Jahren schreibe ich außerdem regelmäßig Beiträge in meinem (englischsprachigen) Blog Gobbledygook. Regelmäßige Themen in meinem Blog sind das wissenschaftliche Publizieren in Zeiten von Web 2.0. Mich interessieren neue Technologien, die die Arbeit für den Autor vereinfachen, und habe z.B. wiederholt über neue Literaturverwaltungsprogramme für Wissenschaftler geschrieben (Zotero, Mendeley, CiteULike, u.a.). Ein weiteres wiederkehrendes Thema ist Open Access, wobei die Perspektive für den Wissenschaftler als Autor oder Leser häufig eine andere ist als z.B. für die Bibliothek oder die Institution. Ich war außerdem Mitorganisator der Konferenz Science Online London 2009, und wir wollen die Konferenz im Sommer 2010 wiederholen.

Für mich ist das BibCamp eine wunderbare Möglichkeit, mich zu vielen der o.g. Themen persönlich auszutauschen. Meine bisherige Erfahrung mit dem BarCamp-Format war dabei sehr positiv, es kam zu unerwarteten aber spannenden Diskussionen. Und viele der Themen, die Bibliothekare beschäftigen, gehen mir genauso durch den Kopf, verschiedene Perspektiven können die Diskussion dabei nur bereichern.

Mit den Nutzern zusammen Neues entwickeln

Ich bin Silvia Czerwinski und Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin. Zur Zeit habe ich an der Uni Göttingen einen Lehrauftrag zu Literaturverwaltung und Wissensmanagement.

Für mich ist das Bibcamp ein Forum von Personen, die nah an den Trends von morgen sind. Kennen Sie z.B. den Horizon-Report? Hier treffen Sie die Menschen, die ihn umsetzen werden! Dies geschieht durch eine positive Einstellung zum Spielen und den Mut, Neues auszuprobieren und kritisch zu hinterfragen. Deswegen werde ich auch beim nächsten Bibcamp wieder dabei sein.

Mich interessiert dabei nicht nur die technische Seite, sondern vor allem die Frage, wie eine der Grundideen von der “Bibliothek 2.0″ realisiert werden kann, nämlich die radikale Hinwendung zum Nutzer und seinen Bedürfnissen. Viel wird über den Wandel des wissenschaftlichen Arbeitens und der Art, wie Wissen generiert wird, geredet und publiziert. Nur wenige Bibliotheken und Projekte sind jedoch an einer lokalen Nutzerforschung interessiert bzw. daran, ihre Produkte und Dienstleistungen durch die Nutzer evaluieren zu lassen. Wie können Bibliothekare dazu gebracht werden, keine Angst mehr vor den Nutzern zu haben, sondern sie ohne “narzisstische Kränkung” als gleichwertige Partner mit eigenen Kompetenzen anzusehen? Wünschen sich die Nutzer tatsächlich so Unterschiedliches wie ein qualitativ hochwertiges Metadatenmanagement, eine ausgeklügelte Suchmaschine, eine gemütliche, konzentrierte Lernumgebung und die sofortige Lieferung der Informationen auf das eigene Endgerät? Und wenn ja, wie können Bibliotheken dies in Interaktion mit den Nutzern verwirklichen?