3 Themen fürs 3. BibCamp

Ich bin Fabienne Kneifel, arbeite seit 2003 in der Stadtbücherei Frankfurt am Main und leite dort seit vier Jahren das Sachgebiet „Katalog“. Daher sind für mich Fragen, Ideen und neue Entwicklungen rund um den Online-Katalog ein „Dauerbrenner“, über das ich mich gerne auch auf dem kommenden BibCamp mit euch austauschen möchte.

Des weiteren beschäftigen mich zur Zeit vor allem diese drei Themen:

1. Mobile Internetdienstleistungen.

Die Bibliothek und ihre Angebote als „App“ -> Wie? Welche Angebote? Welche Beispiele gibt es? Was passiert in Deutschland?

2. Bibliothek 2.0-Konzepte an die Basis bringen.

Zwar war auf dem letzten Bibliothekartag „Web 2.0“ und „Bibliothek 2.0“ in aller Munde – aber der „normale“ Bibliotheksmitarbeiter hat u.U. noch immer keine Ahnung, was sich dahinter eigentlich verbirgt und wie neue Tools in Zukunft seine Arbeit verändern können und werden. Es fehlt an Know-how an der Basis. Doch wie schule ich Mitarbeiter, die noch nie etwas von Web 2.0 gehört haben, im Umgang mit Web 2.0-Tools und wie mache ich sie offen für den Einsatz von Web 2.0 in ihrer Arbeit und in ihren Bibliotheken?

3. Die virtuelle Zweigstelle.

Ich verstehe sämtliche Online-Angebote einer Bibliothek als eine virtuelle Zweigstelle, mit der sich die Bibliothek im Netz präsentiert. Diese Zweigstelle führt zum einen die von der Bibliothek eingekauften oder erstellten digitalen Angebote (Online-Katalog, Datenbanken, e-Journals, Onleihe, virtueller Auskunftsdienst, Blog, …), sie reicht aber zum anderen in die schon vorhandenen und von den Lesern genutzten sozialen Netzwerken oder Online-Angebote (Facebook, StudiVZ, Twitter & Co. bzw. iGoogle o.ä.). Dort präsentiert sich die Bibliothek, informiert über Angebote, bietet und fördert aber auch auf neue Weise die Kommunikation mit und das Feedback ihrer Nutzer.

Immer mehr Bibliotheken sind auf diese Weise z.B. in Facebook und Twitter vertreten oder bieten die Suche im Katalog als Widget für iGoogle an. Wieso müssen noch mehr Bibliotheken an diese Orte? Welche Vorteile birgt das für Bibliotheken? Was können Bibliotheken dort (noch besser) machen? Und wie schafft es die Bibliothek, ihre virtuelle Zweigstelle wie eine „normale“, also physisch existierende Zweigstelle zu vermarkten?

2 Gedanken zu “3 Themen fürs 3. BibCamp

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s