1) Wir haben Fische

Krass! – Möchten jetzt sicher alle ausrufen. Jap. Bei uns gibt es Fisch. Im Aquarium, im Wasser, auf dem Brötchen. Letzteres zählt als DER Geheimtipp überhaupt in Hamburg. Fischbrötchen. Das ist mal was, sage ich euch! Lecker mit Zwiebeln, Remoulade, Salat. Fischbrötchen. Probiert es unbedingt! Sie sind allerdings sehr rar, also hier der ultimative Plan um eines der heißbegehrten Brötchen zu ergattern: Geht an den Hafen. Haltet dort Ausschau nach Buden, die „Fisch“ schreien. Oder geht auf einen der vielen Wochenmärkte. Oder auf den Fischmarkt. Oder in eine andere Ecke von Hamburg. Viel Erfolg bei der Jagd!

2) Platt snacken

Moin! Wi snacken Platt. Hochdüütsch kann jedeen Döösbaddel snacken, Platt is för de Plietschen. Just sayin‘.

3) Das rote Licht

Das bekannteste Rotlichtviertel Deutschlands findet ihr hier bei uns. Die Reeperbahn. Kommt ihr tagsüber, ist eigentlich nichts los. Nacht leuchtet alles in den schrillsten Farben, schöne Frauen wollen eure Aufmerksamkeit und ihr bekommt an jeder Ecke etwas zu Essen und zu Trinken. Ach, und Clubs laden euch mit ihren Beats ein. Wer also gerne ausgeht, sollte sich St. Pauli nicht entgehen lassen.

4) Wasser von unten

In Hamburg gibt es viel Wasser. Die Elbe, die Alster und einige Nebenflüsse sorgen dafür, dass Hamburger gute Schwimmer sind. Tatsächlich hat unsere schöne Stadt mehr Brücken als Venedig, Amsterdam und London zusammen. Yeah! Gewonnen! Wer bei seinem Hamburg-Besuch also keine Brücke überquert, hat mindestens eine Sache falsch gemacht.

5) Wasser von oben

Ja, in Hamburg regnet es. Angeblich so viel, dass die Hamburger Regen als feuchte Luft bezeichnen. Lasst euch von einem Ur-Hamburger sagen: Nope. Auch wir Hamburger finden es grundsätzlich doof, nass zu werden. Aber (Achtung, heißer Tipp): Ein Regenschirm wirkt manchmal Wunder. Und nur damit eins klar ist: In München regnet es sogar mehr innerhalb eines Jahres. Also wer es in München nicht nass findet, ist hier sogar noch besser dran.

6) Eine Stadt, die speichert

Unsere Speicherstadt! Ich weiß noch, wie es damals war. 1883. Hier fing alles an, der Bau der Speicherstadt. Ihr mögt euch fragen: Wieso Speicherstadt? Nun, meine lieben Leserinnen und Leser, die Speicherstadt war damals eine einzige Ansammlung aus Lagerhäusern. Ja, hier hat man alles gefunden, was von weit her über das Meer geschippert kam. Schaut sie euch unbedingt an, rein äußerlich ist sie schon ein Träumchen. Und wer Lust hat dort was zu erleben, findet in der Speicherstadt das Miniaturwunderland, das Hamburger Dungeon und den Dialog im Dunkeln. Und für die Kaffeetrinker ist es ein Muss einen richtigen Kaffee aus der Speicherstadt zu trinken in der Kaffeerösterei. Guten Durst!

7) Das größte Volksfest des Nordens

Der Hamburger Dom. Nein, das ist keine Kirche. Auf dem Hamburger Dom geht es so richtig ab! Das größte Volksfest des Nordens lädt zum Essen ein, zum Trinken, Fahrgeschäfte fahren, Kuscheltiere gewinnen. Einige Menschen nennen es Rummel. Einige Kirmes. Dom, Leute. Lasst ma‘ auf’n Dom gehen. Und wenn ihr da seid: Schaut euch unbedingt die Stadt von oben an. Besonders geeignet ist hierfür das Riesenrad. Den Dom gibt es dreimal im Jahr. Frühling, Sommer, Winter. Ja, wir wissen auch nicht, warum der Herbst nicht beachtet wird.

8) Lecker Franz

Möchtest du ein Franz zum Frühstück? Die richtige Antwort lautet: Ja! Immer. Keine Ausnahme. Es ist eine Schande, dass es Franzbrötchen nicht in ganz Deutschland gibt. Wobei… mehr Zimt für uns! Es handelt sich hierbei um ein süßes Feingebäck, das wunderbar nach Zimt schmeckt. Egal ob zum Frühstück, zur Kaffeezeit, in der Pause oder als Mitternachtssnack. Diese süße Sünde geht einfach immer.

9) Hummel, Hummel

Mors, Mors. Zeit für einen Ausflug zum Rademachergang. Dort gibt es den Hummelbrunnen. Hans Hummel, der eigentlich Johann Wilhelm Bentz hieß, war ein Wasserträger im 19. Jahrhundert. Es gibt mehrere Erklärungen dafür, dass dieser Mann der Schöpfer für den Gruß „Hummel, Hummel – Mors, Mors“ verantwortlich ist. In einer Überlieferung ist der Gute in die Wohnung eines verstorbenen Stadtsoldaten gezogen, der mit Nachnamen, richtig, Hummel hieß. Die Kinder der Umgebung riefen Bentz fortan ständig „Hummel, Hummel“ hinterher. Das ist natürlich die Steilvorlage für eine deftige Antwort. „Mors, Mors“ ist die Kurzform von „Klei di an’n Mors“, was so viel heißt wie „Kratz dich am Hintern“. Gegeben!

10) Was los Digga, ahnma‘

Ja, auch aus Hamburg kommt ein großartiges Modewort. Digga. Das Original – nur in Hamburg. Alle Nicht-Hamburger haben keine Berechtigung dieses Wort zu benutzen und tun es trotzdem. Schwör, Digga. Isso. Also sperrt mal die Lauscher auf, wenn ihr in der U-Bahn unterwegs seid. Genießt die melodischen Klänge der Digga-Sager.

 

 

Herzlich Willkommen in der schönsten Stadt der Welt!

 

Kurzes P.S. Wer sich die schönsten Orte Hamburgs angucken möchte (inkl. Tipps und Wegbeschreibung), sollte unbedingt bei uns auf Instagram vorbeischauen. In unseren Highlights findet ihr den ultimativen Hamburg-Spam! Mit viel Liebe für euch zusammengestellt. Viel Spaß!

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