Der 2. und (leider) letzte Tag!

Guten Abend an alle, die wir vor einigen Stunden verabschiedet haben und an alle, die dieses Mal leider nicht dabei sein konnten!

Wir sind ein bisschen traurig, dass es jetzt vorbei ist, aber auch ein bisschen glücklich, dass wir jetzt wieder ausschlafen können. 🙂

Nein, im Ernst jetzt. Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr hier wart! Dieser zweite Tag beinhaltete eine Menge nützliche Diskussionen nicht nur inhaltlich für die bibliothekarische Arbeit, sondern auch für uns als Orga-Team! Wie beim ersten Tag werden unsere heutigen 9 von 11 Sessions, die tatsächlich stattgefunden haben ;), hier auf dem Blog in Stichpunkten wiedergegeben.

Ressourcenarme Dienstleistungen, die gut funktionieren:

  • kleine Serviceangebote entwickeln (z.B. USB-Stick oder Büromittel an Nutzer verleihen)
  • es sollen hauptsächlich wenig Geldmittel verwendet werden

Bibliothek der Zukunft:

  • Makerspace
  • soll aber Wissensort bleiben
  • Kooperationen sind wichtig
  • wichtig ist eine vielseitige Ausbildung und Teambildung
  • geringe Hierarchieunterschiede

Literaturverwaltung:

  • status quo & was wünscht man sich
  • viele unterschiedliche Meinungen zum Workflow beim Schreiben (behindert vs. unterstützt)
  • Automatisierung & Annotation nur wenn es auch funktioniert

BibCamp der Zukunft:

  • keine Black Box bei der Organisation
  • was spricht neue Teilnehmer an?
  • sporadische Teilnehmergebühr ja/nein
  • Vermarktung als Vernetzungs- + Austauschspunkt für Profis

Zugang zu gemeinfreien Quellen:

  • In wie weit müssen Bibliotheken etwas tun, um diese besser zugänglich zu machen?
  • Wie bekommt man die Community dazu die Quellen zugänglich zu machen?
  • Woran scheitert es? -> Personal-, Zeitkosten
  • muss zielgerichtet sein und eingebunden z.B. in die ÖA

Wie Bibliotheken Schreibprozesse unterstützen:

  • Was gibt es momentan dazu?
  • Wer macht da noch mit?
  • unterschiedliche Betreuung für unterschiedliche Zielgruppen
  • fachliche Besonderheiten beim Schreibprozess beachten
  • Experten konsultieren
  • Bibliothek als Vermittler
  • wissenschaftliches Bloggen -> nachweisen & unterstützen

Augmented reality / App für Bibliotheken (kreativ):

  • Ideenaustausch zu Bibliotheksapps
  • „semantische Verbindungen zwischen Nutzern herstellen“
  • „Orientierung in der Bibliothek“
  • etc.

Design thinking:

  • Anregende Diskussion mit einer Einführung, Nachfragen und Skepsis

Embedded Librarians:

  • Was ist das? -> Bibliothekar arbeitet im Team mit Wissenschaftlern
  • Arbeiten auf Augenhöhe
  • Wie stell ich Kontakt zu den Nutzern her?
  • Die Bibliothek muss das Gespräch mit den Nutzern suchen

So inhaltlich abwechslungsreich war der heutige Tag für uns Teilnehmer. 🙂

Bei der Abschlussdiskussion wurden noch einige Punkte angesprochen, die das Orga-Team schnellst möglich durchführen wird. Hierbei geht es um die Eröffnung eines Wikis zum BibCamp 2014 (wir sind dran), damit alle Teilnehmer ihre Mitschriften zu den Sessions hochladen können und auch eine Plattform haben, auf der sie sich austauschen können. Falls ihr euch schon mal etwas zum Thema „Neue Ansätze der Infokompetenz“ durchlesen wollt, dann schaut doch mal bei Lesewolke auf dem Blog nach. 🙂 Die Teilnehmerliste des diesjährigen BibCamps wird dann ebenfalls im Wiki zu finden sein.

Im Anschluss an unser BibCamp fand die diesjährige LIBREAS Mitgliederversammlung statt! Wir hoffen ihr wart erfolgreich bei der Planung eures Journal-Geburtstages im nächsten Jahr. 🙂

 

Wir danken euch für euren Zuspruch und euer Feedback für dieses BibCamp! In den nächsten Tagen werden wir euch hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter auf die Fotos zum 7. BibCamp hinweisen, sowie auf die – hoffentlich baldige – Eröffnung des Wikis! Wie vorhin schon angekündigt werden wir, nach Beendigung, ebenfalls unsere Handreichung bzw. Dokumentationen zur Organisation hochladen. Dies wird voraussichtlich im Wiki geschehen!

Wir wünschen euch ein schönes Restwochenende und hoffen euch mal wiederzusehen!

 

 

Der 1. Tag

Nun, mit leider einem halben Tag Verspätung, kommt auch von uns der Blogbeitrag zum ersten Tag beim diesjährigen BibCamp!

Zunächst einmal: WOW! Wir sind richtig geflasht. Obwohl nicht so viele Teilnehmer da waren, wie sich angemeldet hatten, gab es uns für richtig viel zu tun und zu bedenken. Zum Glück haben wir viel Spaß an der Sache!

Wir haben an diesem ersten Tag 9 Sessions gehabt, wie ihr vielleicht auch in unserem Sessiongrid verfolgt habt. Im folgenden werden wir euch kurz ein paar Stichpunkte, die bei der Abschlussdiskussion gefallen sind, zu den Sessions notieren.

Motivation der Mitarbeiter für digitales:

  • motiveren fürs Innovative
  • Ängste vor Veränderung, kein Generationskonflikt
  • keine Hierarchiestufen -> keine einseitigen Inputs
  • internes Wiki wichtig

Bibliotheksethik:

  • Ethik in verschiedenen Gruppen
  • Onleihe : Bestandsaufbau? ; analoge Ethik = digitale Ethik -> Besonderheiten bei digitaler Ethik
  • Positionierung der Bibliothek
  • Argumentationstiefe

design thinking:

  • kreative Lösungsideen
  • Menschen, aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen sollen das gleiche Problem lösen

ÖA 2.0 / Social Media:

  • Homepage muss stimmen
  • Konzept / Strategie hinter jedem Content (auch Catcontent)
  • Social Media soll Spaß machen

Wieviel „digital“ braucht man?:

  • Ebooks vs. Print bzw. beides?
  • Campuslizenzen
  • DRM
  • -> was machen wir mit digitalen Medien?

Booksprint:

  • wie verändert sich der Prozess der Wissensvermittlung / Bücher schreiben in unserer Wissenschaft
  • Experten schreiben gemeinsam unter Zeitdruck (3-5 Tagen) ein Buch zu einem Thema
  • Harte Qualitätskontrolle durch die anderen Experten

neue Ansätze in der Infokompetenz:

  • verschiedene Zielgruppen (Schüler, Fortgeschrittene /Doktoranden)
  • Nutzerorientierte Lehre
  • Personalproblematik -> Audioguides?

Augmented reality:

  • Was ist das?
  • Warum in Bibliotheken?
  • Vorschlag: Kinderbuchhelden, die aus dem Buch herauskommen

Forschungsdatenmanagement:

  • Aspekte: Beratung, Service, Zitationen, Repositorien, rechtliche Aspekte
  • Bibliotheken als Vermittler
  • Archivierung muss fachspezifisch erfolgen – > Spezialisten, Fachgesellschaften, FIDs

Wir hoffen, dass ihr damit einen kleinen Überblick über den gestrigen Tag erhalten habt. 🙂 Zwischen den Sessions, gab es natürlich leckeres Essen. Als Highlight hatten wir den Pasta Paten organisiert, der in der großen Pause unsere Teilnehmer mit Essen versorgt hat. 🙂

Der Tagesabschluss war unser Social Event, das gut besucht war und wo sich viele interessante und lustige Gespräche entsponnen haben. 🙂

Im Anschluss noch ein paar Fotos:

Damit auch alle die BibCamp Tweets verfolgen können!
Damit auch alle die BibCamp Tweets verfolgen können!
Diese beiden Herren gaben unser leckeres Essen aus! Danke an den Pasta Paten!
Diese beiden Herren gaben unser leckeres Essen aus! Danke an den Pasta Paten!
Sieht das nicht gut aus?!
Sieht das nicht gut aus?!
Fleißiges Diskutieren war angesagt!
Fleißiges Diskutieren war angesagt!

Morgen folgt unser Beitrag zum zweiten Tag beim BibCamp an der FH Potsdam! Bis dahin und noch viel Spaß an uns alle. 🙂

Lob, Lob, Lob

Lobkärtchen©

„BibCamp-Wiederholungs-Täter“ wissen es bereits: Lob tut gut!
Insbesondere mit den Lobkärtchen© aus Wolpertingers Warenhaus©, mit denen man es so einfach, aber doch so nachhaltig aussprechen kann.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder von Wolpertingers Warenhaus© mit Lobkärtchen© versorgt werden.  Und nicht nur mit Lobkärtchen©, denn auch beim Loben tut sich was, seit kurzem gibt es nämlich auch Lobkärtchen© für das Office :

Lobkärtchen© für das Office

Wir freuen uns darauf, diese in Nürnberg gleich mal auszuprobieren!

Tipps und Tricks zur Moderation einer Barcamp-Session

1. Was soll das Barcamp bringen?
– Kontakte sollen geknüpft werden
– Interdisziplinäres Wissen soll ausgetauscht werden; nicht nur unter Bibliothekaren
– Positionen und Erfahrungen sollen ausgetauscht werden
– Kollaboratives Lernen und Wissenserwerb unter Gleichen mit viel Spaß (Edutainment)

2. Wie ist der Ablauf?
1. Nach der Eröffnung können alle Teilnehmenden, die eine Session anbieten möchten, diese kurz vorstellen und sich
über andere Sessions informieren (Open Space).
2. Teilnehmende suchen sich die Sessions aus, die sie interessieren. Sie können diese aber auch wieder verlassen und
sich eine neue Session suchen.
3. Die Moderierenden geben eine kurze Einführung in ihre Diskussionsthemen.
4. Teilnehmende und Moderierende diskutieren darüber.
5. Falls sich neue Diskussionsthemen ergeben, die den Rahmen dieser Diskussion sprengen, wird dafür ein anderer
Sessionslot genutzt oder sie werden außerhalb der Sessions z.B. bei der Abendveranstaltung besprochen.
6. Die Moderierenden fassen am Ende kurz die Ergebnisse zusammen.
7. Die Diskussion soll natürlich auch nach der Session z.B. bei der Abendveranstaltung oder in den Pausen
weitergeführt werden.

3. Besonderheiten und Schwierigkeiten einer Session
– Verschiedene Meinungen können nebeneinander stehen bleiben, es muss kein „Ergebnis“ geben.
– Alle sind gleichberechtigt; die Sessionleitung fungiert tatsächlich nur moderierend.
– Es gibt keine Teilnahmebeschränkungen für die Sessions; alle sind jederzeit willkommen (Gesetz der zwei Füße).
– Teilnehmende können kommen und gehen, wie und wann sie wollen. Dadurch kann u.U. Unruhe ausgelöst
werden.
– Teilnehmende könnten das Gespräch monopolisieren oder anderen ihre Meinung als richtig aufzwingen.

4. Was sollten die Moderierenden mitbringen/tun?
– Ein interessantes Thema vorbereiten, kurz nach der Eröffnung vorstellen und gut in einer Session präsentieren.
– Sollten Teilnehmende spontan eine Idee für eine Session haben oder sich ein neues Sessionthema aus einer
vorangegangenen Diskussion ergeben, können sie diese selbstverständlich auch ohne Vorbereitung anbieten.
– Sie sollten die Kommunikation zielführend leiten, ohne zu dominant einzugreifen.
– Sollten einzelne Teilnehmende das Gespräch monopolisieren, sollten sie diese höflich darauf hinweisen, damit
das Gespräch wieder für alle zur Beteiligung offen wird.
– Sie sollen das Gespräch „am Leben“ halten.
– Sie sollen die Zeit im Auge behalten.
– Sie sollen die Ergebnisse am Schluss kurz zusammenfassen.

Diese Tipps & Tricks erhaltet ihr beim Bib meets KnowledgeCamp als ausgedrucktes Handout, mit einem Session-Stundenplan zum Eintragen was ihr wann besuchen möchtet. Ihr könnt unser Handout hier bereits herunterladen.

Lobkärtchen fürs BibCamp

„Gute Menschen gehören gelobt“ – unter diesem Motto wurden beim letzten BibCamp in Hamburg Lobkärtchen verteilt. Auch wir finden diese Idee super und freuen uns, dass uns Wolpertingers Warenhaus fürs BibCamp 5 meets KnowledgeCamp nrw Lobkärtchen zur Verfügung stellt!

Mit Lobkärtchen können „Mitmenschen für außergewöhnliche Taten, Leistungen, ihr einnehmendes Wesen oder ihre Persönlichkeit“ gelobt werden.

Freut euch also beim BibCamp 5 meets KnowledgeCamp nrw auf eine Auswahl an Lobkärtchen, mit denen ihr euren Mit-Campern signalisieren könnt: Daumen hoch!